Der Niedergang des Hauses Usher
nach Edgar Allan Poe
Dauer
ca. 70 MinutenPremiere
13. März 2026Eine Jugendfreundin folgt dem Ruf ins Haus der Ushers – und findet dort nicht nur einen gebrochenen Roderich, sondern auch sich selbst im Schatten eines wachsenden Grauens.
Was als Besuch beginnt, wird zur Reise in eine Welt, in der das Unausgesprochene lebt und das Haus selbst zu atmen scheint. Madeline Usher, die Schwester Roderichs – stumm und geisterhaft – wird zur Figur einer Vernunft, die längst weggesperrt wurde.
Zwischen flackerndem Licht, flüsternden Mauern und einem langsam aufklaffenden Riss verdichtet sich das Geschehen zu einer existenziellen Erschütterung.
Ein poetisch-düsteres Puppenspiel über Schweigen und Schuld – und die Frage, ob es einen Moment gibt, in dem aus dem Schatten wieder Licht werden kann.
Achtung: In dieser Vorstellung wird Stroboskoplicht verwendet.
Team
Spiel: Astrid Haas, Jennifer Quast | Regie: Roland Klappstein | Figuren: Dorothee Löffler | Ausstattung: Lena Peschke + Sarah Schwerda | Bühnenbau: Mano Dürr | Kostüm: Lena Peschke | Maske: Sarah-Lisa Matheis | Technik: Tabea Baumer + Christopher Mau | Fotos: Sarah E. Schwerda | Trailer: Florian Reichart
Pressestimmen:
Dem Theater gelingt der clevere Kniff, thematisch eine Brücke zu schlagen von der unheimlichen Erzählung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts hinein in die Gegenwart.
[...]
Und doch bleibt am Ende, anders als bei Poe, eine Ahnung von Hoffnung, ein Ansporn, die Stimme zu erheben, wenn Unrecht geschieht, die Wahrheit zu sagen und Räume wie Möglichkeiten zu öffnen.
– Martina Hildebrand in: Nürnberger Nachrichten 15.03.2026
Förderer
Das Theater Salz+Pfeffer wird unterstützt durch die Stadt Nürnberg, den Bezirk Mittelfranken und den Freistaat Bayern
