Repertoire für Kinder

Wir spielen Puppentheater für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren. Wenn wir ein Stück auswählen, haben wir immer Kinder eines bestimmten Alters im Kopf, für die wir Theater machen wollen. Also beachten Sie bitte unsere Altersangaben. Kein Einlass unter dem Mindestalter!

Otto, die kleine Spinne

ab 3 Jahren

Ein schreckliches, schwarzhaariges Monster, ein Ungeheuer, mordsgefährlich – mit acht Augen und tödlichem Mundgeruch! Mundgeruch? Aber hier riecht es total gut, nach frisch gebackenem Kuchen! Den bäckt Otto für seinen Geburtstag, und er würde ihn auch mit den anderen Wiesenbewohnern teilen. Aber die wollen nicht mit Otto feiern, denn Otto ist eine Spinne, und Spinnen sind eklig und gefährlich – finden die anderen. Dabei kennen die eigentlich gar keine Spinnen. Nur Otto. Ein bisschen. Und der ist eigentlich total nett und stinkt auch gar nicht. Und was ist jetzt mit dem Kuchen?
„Otto, die kleine Spinne“ nach dem Buch von Guido van Genechten lässt Theateranfänger*innen ab 3 Jahren erleben, wie sich eine Geschichte auf der Theaterbühne entspinnt. Ein kleines großes Plädoyer für Toleranz und Miteinander – und für Theater natürlich!

Olaf, der Elch

9 Jahre ± 2

Eigentlich ist Olaf ein ganz normaler Elch. Er geht gerne im Wald spazieren, frisst Pilze und Heidelbeeren und erschreckt in seiner Freizeit Autofahrer. Nur eines ist nicht normal: sein übergroßes Geweih macht ihn zum Gespött der anderen. Als jedoch eine Schaufel abbricht, ist er auch als Weihnachtselch nicht mehr zu gebrauchen. Doch da trifft er den einäugigen Weihnachtsmann. Und die beiden werden zu einem unschlagbaren Gespann ...

Die Geschichte einer wundervollen Freundschaft von zwei Einzelgängern.

Spuk in der Kuschelburg

ab 3 Jahren

Mika liebt Pfannkuchen mit Erdbeermarmelade, Mama und Papa, coole Musik, Schlitten fahren und im Sommer baden gehen, bis die Lippen blau anlaufen. Aber vor allem Kuscheln. Was Mika allerdings gar nicht liebt, ist die neue Wohnung, in welche die Familie gerade gezogen ist, denn da spukt es.

Jede Nacht baumeln die Gespenster an der Lampe oder machen Geräusche unter dem Bett. Obwohl Mika sich eine große Kuschelburg ums Bett baut, um die Gespenster abzuwehren, tönt eines Nachts ein „Hallo“ aus einer Zimmerecke. Aber es ist kein gespenstisch-gruseliges „Hallo“, sondern ein freundlich-schüchternes „Hallo?“. Gruselig hörte sich das eigentlich nicht an.

Langsam freundet Mika sich mit dem kleinen Gespenst an und findet heraus, dass sie viele Gemeinsamkeiten und Gespenster auch manchmal Angst haben.

Eine Geschichte über schlaflose Nächte und eine kuschelige Freundschaft für junge Theatergänger*innen und schüchterne Gespenster unterm Bett.

Die kleinen Leute von Swabedoo

6 Jahre ± 2

In Swabedoo schenken sich die Bewohner gerne weiche bunte Fläusche, denn sie wissen: „Wenn immer alle alle Fläusche verschenken, haben immer alle Fläusche zum verschenken, so dass wir immer glücklich und zufrieden sein können!“

Und so beschenken sie sich voller Vergnügen tagein tagaus, denn schließlich ist geteilte Freude doppelte Freude. Doch dann begegnet Konrad mit dem Einrad dem Berg-Zwerg, und der ist ganz anderer Meinung: „Was weg ist, ist weg.“ Und schon werden die Fläusche argwöhnisch behütet, keiner verschenkt mehr was und alle misstrauen sich. So kann es doch nicht weitergehen!

Das schönste Ei der Welt

5 Jahre ± 2

Es waren einmal drei Hühner – Pünktchen, Latte und Feder – die stritten sich, wer die Schönste von ihnen sei. Pünktchen besaß das schönste Kleid. Latte hatte die schönsten Beine. Und Feder trug den schönsten Kamm. Weil sie sich nicht einigen konnten, fragten sie den König. Dieser rief einen Wettstreit aus: Welches Huhn legt das schönste Ei? Alle drei gaben sich große Mühe; jedes Ei ist etwas ganz Besonderes. Ob der König eine weise Entscheidung traf? Wahrhaftig keine leichte Aufgabe!

Eine einfühlsame Geschichte zum Thema besser und schöner und auch ein bisschen über Streit und Freundschaft – so richtig aus dem Leben gegriffen. Mit dem berühmten doppelbödigen Humor von Helme Heine – kindgerecht präsentiert.

Der gestiefelte Kater

8 Jahre ± 2

Glücklich ist der, der einen Kater hat … In ihrer Fassung des Grimm’schen Märchenklassikers erzählen Wally Schmidt und ihr Kater wechselnd und gemeinsam die Geschichte einer scheinbar nutzlosen Erbschaft. Während seine Brüder eine Mühle und einen Esel bekommen, erhält der jüngste Müllerssohn nur einen Kater. Doch der entpuppt sich als wahres Wunder. Denn er kann sprechen und mit List und Einfallsreichtum verhilft er seinem Herrn nach und nach, die Gunst des Königs zu gewinnen und letztendlich gar zu einem eigenen Schloss und der Liebe der Prinzessin! Ein Theaterspaß für Jung und Alt mit der Erkenntnis: Manchmal ist es eben doch gut, einen Kater zu haben! Für große und kleine Kinder ab 6 Jahren.

Die Bienenkönigin oder Das steinerne Schloss

9 Jahre ± 2

Ein „wildes, wüstes Leben“ führen die beiden Königssöhne im Grimmschen Märchen „Die Bienenkönigin“. Fernab vom heimischen Königreich und dem elterlichen Blick entzogen, streifen sie verwegen durch die Lande und tun, worauf immer sie gerade Lust haben. Eine Ameisenkolonie, eine Entenfamilie und ein Bienenvolk hätten hierbei schnell das Nachsehen, gäbe es da nicht noch den dritten Bruder. Der ist weder waghalsig noch großmäulig, sondern sanftmütig und nachdenklich – und stellt sich seinen Brüdern in den Weg, als die den Tieren zu Leibe rücken wollen. Aber weil das Leben von Königssöhnen nicht aus hedonistischem Umherstreifen allein bestehen kann, müssen bald Prüfungen bestanden und Prinzessinnen befreit werden. Doch mit Muskelkraft und Scharfsinn allein lassen sich die Aufgaben nicht lösen. Was braucht es, um als wahrer Held vom Feld zu ziehen?

Wenn sich schon die Gebrüder Grimm um das Miteinander von Mensch und Natur sorgen mussten, wäre es für uns dann nicht längst Zeit, schreiend im Kreis zu laufen? Oder kann es auch ohne Schreien gehen? Welche Qualitäten muss der Held von heute haben?

Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder

9 Jahre ± 2

„Nürnberg um 1500“ heißt das Bild, das Oskar im Museum entdeckt. Aber Moment mal: Den da unten in der rechten Ecke kennt er doch! Was hat Oskars Opa auf dem Bild zu suchen? Klarer Fall von Zeitreise! Das will Oskar auch probieren, und Opas alte Truhe hilft ihm dabei. Als Junge aus der Zukunft gerät er im mittelalterlichen Nürnberg erstmal von einem Schlamassel in den nächsten. Aber noch kann er nicht zurück, irgendjemand muss schließlich herausfinden, was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat und wer hinter all den fiesen Machenschaften steckt, die hier vor sich gehen. In den verschlungenen Felsengängen unter der Stadt wird es dann so richtig gefährlich – aber auch so richtig spannend! Dass er all dem schließlich doch glücklich entkommt, hat er nicht zuletzt einem Jungen namens Albrecht zu verdanken, der gerne Selbstporträts zeichnet …

Der Zapperdockel und der Wock

6 Jahre ± 2

Der Zapperdockel ist klein, unsicher und eine Heulsuse. Wenn man ihn ärgert, weint er einen richtigen Tränenbach. Dann wird er ganz durchsichtig und alle können seine Gedanken lesen. „Das Leben ist so traurig wie ein schwarzer Stein“, denkt er dann. Der Wock ist groß, stark und ein Grobian. Wenn ihm langweilig ist, wird er unfreundlich und ärgert andere, einfach so, zum Spaß. Können zwei wie der Zapperdockel und der Wock sich vertragen? Nach einigen Missverständnissen ... wer weiß?

Eine streitbare Trostgeschichte, die Groß und Klein bezaubert.

Die Weihnachtsgans Auguste

7 Jahre ± 2

Der Gans Auguste ist zu Weihnachten das Schicksal aller Novembergänse zugedacht – sie soll als Festbraten der Familie enden. So will es Vater Löwenhaupt, denn etwas muss man doch fürs Herze tun. Er hat aber nicht mit dem hartnäckigen kleinen Peter gerechnet: Kind und Gans sind unzertrennliche Freunde geworden. Die Kinder streiken, Mutter weint, und Auguste schreit Zeter und Mordio. Es ist geboten, nun wahrhaftig etwas fürs Herze zu tun!

Friedrich Wolfs rührend komische Erzählung, ein Weihnachtsklassiker, wird vom Theater Salz+Pfeffer in bekannt ideenreicher Weise für das Figurentheater adaptiert.

Heckmeck, Bruder weg

8 Jahre ± 2

Es hätte so ein schöner Tag werden können für die zwölfjährige Dagmar. Nagellack, Kinobesuch und… dann kommt ihr Brüderchen Berti in die Quere und macht alle Pläne zunichte! „Ich könnte dich auf den Mond schießen!“, ruft Dagmar entnervt.

Da zwitschert ihr ein Vögelchen ins Ohr: „Auf den Mond schießen ist etwas viel verlangt, aber verzaubern könnten wir ihn“. Und plötzlich…!

Um ihren Bruder zu retten, muss Dagmar sich auf eine wilde Jagd durch die Stadt einlassen, bei der ihr ganzer Mut gefragt und Aufgeben keine Option ist!